Äthiopien (Äthiopien)
Das alte Abessinien, heutzutage besser unter seinem modernen Namen Äthiopien bekannt, gilt nicht umsonst als Land der 13 Months of Sunshine, der "13 Monate Sonnenschein".
Schließlich scheint in dem ostafrikanischen Land fast immer die Sonne. Zwar hat auch Äthiopien nicht mehr Tage pro Jahr, doch ein anderer Kalender als in den meisten anderen Ländern der Welt, schenkt dem Staat einen Monat mehr. Zeit genug also, die Besonderheiten dieses erstaunlich grünen Teils Afrikas zu erkunden. Zeit, die aber auch dringend notwendig ist, gibt es doch schier unendlich viel zu sehen: In Gondar gilt es das barocke Schloss zu bewundern, in Axum sind es die Stelenfelder sowie die Kathedrale und auch der landschaftlich eindrucksvolle blaue Nil steht auf der Agenda einer Äthiopienreise ganz oben. Bis 1974 regierte Kaiser Haile Selassie - für die Glaubensgemeinschaft der Rastafaris übrigens niemand geringerer als der wiedergekehrte Messias - über Savannen und Bergregionen, immergrüne Wälder, über Ackerbauern und Nomaden, die noch heute mit ihren Vieherden zwischen Schirmakazien und Affenbrotbäumen umherziehen. Das einstige Kaiserreich blickt auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück, liegt doch hier an den Ufern des Nils die Wiege der Menschheit versteckt. Im Herbst des Jahres 1974 entdeckten amerikanische Archäologen bei Grabungen die sterblichen Überreste einer mehr als drei Millionen Jahre alten Frau. Berühmt wurde die urzeitliche Dame, die unter Forschern als Urmutter der Menschen gehandelt wird, unter ihrem neuzeitlichen Spitznamen Lucy.
Ihr Verlauf
Haiti > Venedig (Italien) > Rom (Italien) > Johannesburg (Südafrika) > Äthiopien (Äthiopien)
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