Arizona (USA)
Für die meisten Menschen ist Arizona gleichbedeutend mit seinen beiden bekanntesten Merkmalen: dem wilden Westen mit kakteenbestandenen Wüsten, Cowboys und Saloons und dem Grand Canyon im äußersten Nordwesten, dem imposantesten Naturwunder Amerikas.
Dieser Eindruck ist nicht ganz unberechtigt, denn einen Hauch vom wilden Westen zu verspüren oder einen Blick in den Grand Canyon zu werfen, zählt sicher zu den aufregendsten Erlebnissen während eines Arizona-Besuchs. Das Gefühl, das man angesichts der über 1.700 Meter tiefen Schlucht verspürt, lässt sich nicht beschreiben - man muss es einfach selbst erleben. Mindestens sechs Millionen Jahre dauerte es, bis der Colorado River sich durch die Gesteinsmassen grub und der 435 Kilometer lange und durchschnittlich 16 Kilometer breite Grand Canyon entstand, der als eines der überwältigendsten Naturwunder der Welt gilt. Eine beliebte Filmkulisse ist das Monument Valley im Nordosten des Staates, im Reservat der Navajo. Mitten in der Wüste erheben sich riesige, an steinerne Burgen und Türme erinnernde Felsskulpturen. Auch zahlreiche Kakteenarten, wohl die charakteristischsten Pflanzen Arizonas, kennen die meisten Besucher aus Filmen und von Bildern. Der eindrucksvollste Vertreter dieser Überlebenskünstler, der Saguaro-Kaktus, wird bis zu 18 Meter hoch und 200 Jahre alt. Besonders schöne Exemplare bekommt man im Saguaro National Monument bei Tucson zu sehen. Doch Arizona hat viel mehr zu bieten als Wüsten und Schluchten. Innerhalb weniger Kilometer kann sich die Landschaft vollkommen verändern, gelangt man von einer kargen Wüste in eine schneebedeckte Hochgebirgszone. Vor allem dort, wo sich in der Wüste hohe Gebirgszüge erheben, erlebt man solche dramatischen Klimaunterschiede, so etwa an den Chiricahua Mountains im Südosten des Staates oder am Mount Lemmon, nördlich von Tucson.
Ihr Verlauf
Dominica > Bahamas > Bosnien und Herzegowina > Fidschi > Arizona (USA)
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