Bodrum (Türkei)

"Türkisches St.

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Tropez' - so wird der lebendige Badeort an der südlichen Ägäis auch gerne genannt. Idyllisch unterhalb eines mittelalterlichen Kastells gelegen, verzaubert die Stadt mit weißen Häusern und blauen Fensterrahmen, blühender Bougainvillea und einem schmucken Hafen. Zum populären Badeort wurde Bodrum auf ungewöhnlichem Wege: Der verbannte Historiker und Schriftsteller Cevat Sakir Kabaagaçli fand solchen Gefallen an seinem Exilort, dass er Mitte der 20er Jahre in mehreren Artikeln die Vorzüge der Stadt in den schönsten Worten anpries. Zu einem Treffpunkt der Künstler und Reichen avancierte Bodrum in den letzten 20 Jahren und ist es mit seinem lebhaften und abwechslungsreichen Nachtleben noch heute. Doch nicht nur Nachtschwärmer schätzen das vielfältige Angebot der Stadt, auch Geschichtsinteressierte werden fündig, denn der beliebte Urlaubsort blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Bereits vor ca. 2.400 Jahren gegründet, war Bodrum einst die Hauptstadt des karischen Reiches unter Mausolos, dessen monumentales Grabmal zu den sieben Weltwundern zählte. Im Mittelalter rissen Mitglieder des Johanniterordens von Rhodos dieses jedoch ab und erbauten stattdessen das Kastell St. Peter. Dieses Kreuzritterkastell beherbergt heute die weltweit größte Sammlung zur Unterwasserarchäologie. Aus der Zeit Alexanders des Großen stammt das gut restaurierte antike Theater, dessen Besuch schon allein wegen des wunderbaren Ausblicks über Stadt und Kastell lohnt.

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Stichwörter:

Asien, Türkei, Strand, Küste
 

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