Fidschi > Land & Leute
Seit mehr als 3.000 Jahren nennen die Melanesier die rund 300 Fidschi-Inseln, die einsam in den unendlichen Weiten der Südsee liegen, ihr Zuhause.
Die meisten, vor allem die größeren, Inseln des Archipels sind vulkanischen Ursprungs, was ihnen unschwer anzusehen ist. Fruchtbar grünes Land bedeckt die Erde an den Berghängen und in den Tiefebenen. Abwechslungsreich präsentiert sich das bergige Inland: Wasserfälle, undurchdringlicher Dschungel, lichte Pinienwälder, Zuckerroherplantagen, trockene Gipfelregionen und farbenprächtige Orchideengärten bilden ein reizvolles Landschafts-Mosaik, das zu erkunden sich lohnt. Kristallklares Wasser plätschert an die breiten, feinsandigen Strände der Fidschis und unter der Wasseroberfläche ist eine Vielzahl farbenfroher Meeresbewohner zuhause. 1774 ist der britische Seefahrer und Entdecker James Cook auf den Fidschi-Inseln gelandet und laut eigener Aufzeichnungen auch hier freundliche begrüßt worden. Ni Sa Bula - herzlich Willkommen - so begrüßen die Fidschianer noch heute auf allen Inseln ihre Gäste. Besuche der Insulaner untereinander, und auch jene von Fremden, unterliegen strengen, überlieferten Regeln. Kommt man als Neuankömmling in ein fidschianisches Dorf, gebietet es die Höflichkeit, als Gastgeschenk ein Sevusevu, eine Kava-Wurzel, mitzubringen. Daraus wird nach einem traditionellen Rezept der leicht narkotisierend wirkende Kava-Trunk zubereitet und gemeinsam getrunken. Für Außenstehende wirken die Umgangsformen der Fidschianer auf den ersten Blick ein wenig kompliziert, da eine Vielzahl von Benimmregeln beachtet werden. So steigt zum Beispiel niemals jemand über die Beine eines Sitzenden hinüber oder berührt ihn gar am Kopf. Bemühen sich Besucher um Respekt und die Einhaltung der etwas schwierigen Umgangsformen, erweisen sich die über 300 Inseln, von denen nur etwa Hundert bewohnt sind, als freundliches, tropisches Paradies für Faulenzer, Träumer, Abenteurer, Sportler und Entdecker.
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