Gabun
Gabun liegt auf Äquatorhöhe an der Westküste Afrikas am Atlantischen Ozean. Das bis zu 200 Kilometer breite Küstentiefland wird geprägt von Feuchtsavannen, Lagunen und Mangroven im Küstenbereich.
Nach Osten hin erhebt sich das Land bis auf 1.000 Meter Höhe. Die Hochebene, die von dem Fluss Ogooué geteilt wird, ist von tropischem Regenwald bedeckt. Im niederschlagsärmeren südöstlichen Hochland überwiegt Trockensavanne. In mehreren Nationalparks wird die afrikanische Tierwelt mit Elefanten, Büffeln, Antilopen, Schimpansen und Gorillas geschützt. Das tropische Klima ist in den höheren Lagen mit einer Regenzeit von April bis Oktober verbunden, in der heißen Küstenregion ist es immerfeucht. Die Bevölkerung Gabuns besteht aus zahlreichen Bantugruppen wie Fang, Eshira, Njebi, Mbédé, Batéké u.a. Eine kleine Minderheit bilden Pygmäen. Von den Ausländern stellen Franzosen den Hauptteil. Gabun bietet sehenswerte Nationalparks wie Woanga-Wongué und Okanda, schöne Flusslandschaften um den Ogooué, Vogelschutzgebiete wie Iquéla, Schildkrötenstrände in Sétté Cama und herrliche Strände mit Korallenriffen bei Gamba und Mayumba. Kulturell attraktiv ist die Saint-Anne Mission, die im Jahr 1889 von Eiffel konstruiert, gebaut und in einem Stück nach Gabun importiert wurde. In Lambaréné kann man außerdem noch jenes Tropenhospital besuchen, das Albert Schweitzer vor dem Ersten Weltkrieg gründete.
Ihr Verlauf
La Gomera (Spanien) > Sharm el Sheikh (Ägypten) > Vietnam > Saint Kitts und Nevis > Gabun
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