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Reykjavík gilt als heißeste Hauptstadt Europas - und das weniger wegen der Thermalquellen, sondern vielmehr wegen seiner vielen Bars und Kneipen, Discos und Clubs.

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Vor allem an den Wochenenden ist in der Innenstadt ab 24 Uhr kaum ein Durchkommen mehr, wenn junge Menschen auf der Suche nach den angesagtesten Locations ihre Runden drehen und in den Straßen flanieren. Selbst Björk, der isländische Popstar, wird immer mal wieder in der einen oder anderen Bar gesehen. Doch nicht nur das wöchentliche Ausgehprogramm kann sich sehen lassen, auch die jährlichen Festivals, Volksfeste und Veranstaltungsreihen sorgen für abwechslungsreiche Abende, denn die Isländer feiern gerne und ausgiebig. Dazu gehören Kulturveranstaltungen wie das Reykjavík Kulturfestival im Mai, bei dem auch internationale Künstler der verschiedensten Sparten auftreten, das Filmfestival im Oktober oder die Kulturnacht im August, wenn nach dem Reykjavík-Marathon Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und ein Feuerwerk kostenlos genossen werden können. Traditionell werden auch die Wechsel der Jahreszeiten mit gutem Essen und Trinken gefeiert. Doch der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist mit dem Nationalfeiertag am 17. Juni erreicht, wenn ausgelassene Straßenfeste stattfinden. Überall auf der Insel wird im September der Abtrieb der Schafe gefeiert, die den Sommer in losen Herden auf den Weiden des Hochlandes verbracht haben. Wenn die Tiere zusammengetrieben, sortiert und gezählt werden, ist dies zugleich Anlass für ein großes und fröhliches Volksfest.

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