Island > Essen & Trinken
Köstlicher Fisch aus Fluss oder Meer und würziges Lammfleisch aus dem Hochland, internationale Cuisin, aber auch außergewöhnlichere Spezialitäten wie gefüllter Papageientaucher oder gesengter Lammkopf kann man in Island probieren.
Traditionell besteht der Speisezettel der Isländer vor allem aus Fisch und Fleisch, das durch Räuchern, Trocknen, Pökeln oder Säuern mit Molke haltbar gemacht wird. Noch heute werden getrockneter Stockfisch, gesäuerte Blutwurst, Leberwurst oder Widderhoden und geräucherter Haifisch, der zuvor mehrere Monate eingegraben wurde, zur Feier des Winterausklangs Anfang Februar gegessen. Doch in den Städten, allen voran in Reykjavík, hat in Restaurants und Privathaushalten die internationale Küche längst Einzug gehalten, dank erdgewärmter Gewächshäuser bekommt man das ganze Jahr über frische Gemüse und Salate. Erstklassige Zutaten wie fangfrischer Fisch und das Fleisch von Lämmern, die sich den ganzen Sommer über allein von würzigen Wildkräutern ernährt haben, sorgen für unvergessliche Geschmackserlebnisse. Das Fleisch wird am liebsten gekocht oder geräuchert und entweder warm oder kalt mit Kartoffeln oder Fladenbrot gegessen. Nur zu bestimmten Zeiten sind die Seevögel Papageientaucher, Tordalke oder deren Eier erhältlich, die als besondere Delikatesse gelten. So klar und rein wie die Luft ist auch das Wasser der Insel, das aus Quellen und Wasserhahn gleichermaßen getrunken werden kann und köstlich schmeckt. Beim Verdauen der deftigen Gerichte hilft der isländische Aquavit Brennivín, der wegen seiner Prozente und des schwarzen Etiketts auch 'schwarzer Tod' genannt wird.
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