Island
Land aus Feuer und Eis: Von den über 100 Vulkanen Islands gelten etwa 30 als noch tätig. Im Südosten hingegen liegt die 1000 Meter dicke Eisschicht des Gletschers Vatnajökull, der alleine größer ist als alle europäischen Gletscher zusammen.
Dazwischen können Besucher tosende Wasserfälle und majestätische Fjorde, Lavawüsten, Geysire und Schwefelbäder hautnah erleben. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gehören der Snafellsjökull-Nationalpark ebenso wie der wassergefüllte Vulkankrater von Askja, das riesige Lavafeld von Odádahraun, Europas größter Wasserfall Dettifoss und der aktivste Vulkan Islands, die 'Kapuzenträgerin' Hekla. Land der Elfen und Trolle: Die Mehrheit der Isländer glaubt an die 'Unsichtbaren', die unterirdische Plätze bewohnen und mit denen man sich tunlichst nicht anlegen sollte. Die Stadt Reykjavík etwa befragte vor dem Bau von Häusern eine Expertin für Luftwesen, welche Hügel lieber unbebaut bleiben sollten. Und bei einer Tour im Hochland begegnen dem Besucher immer wieder Lavaformationen, die seltsam menschlich aussehen - das sind versteinerte Trolle, die es nicht mehr schafften, rechtzeitig vor dem Sonnenlicht in ihre Höhle zu fliehen. Die erkaltete Lava früherer Vulkanausbrüche wird von den Isländern aber auch als Baumaterial geschätzt. Welch wunderbare Baudenkmäler aus diesem Basalt geschaffen werden können, sehen Besucher an der eigenwilligen Hallgrímskirche in Reykjavík, die hoch über den Häusern thront und von ihrem Turm einen fantastischen Ausblick über die Hauptstadt und die Westküste gewährt.
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