Kolumbien
Kolumbien im Nordwesten Südamerikas wird im Westen vom Pazifischen Ozean und im Norden vom Karibischen Meer und Venezuela begrenzt. Im Osten reicht das Land bis an die brasilianische Grenze im Amazonas-Tiefland.
Das Land wird von drei Großlandschaften bestimmt: Die Westhälfte Kolumbiens wird von Gebirgsketten mit Höhen bis zu 5.775 Metern eingerahmt, die fast die Hälfte des Landes bedecken und aufgrund der angenehmeren klimatischen Gegebenheiten das Hauptsiedlungsgebiet darstellen. Das Küstentiefland teilt sich in das feuchtere pazifische Tiefland mit ausgedehnten Waldgebieten und das ausgesprochen trockene nördliche karibische Tiefland, wo sich nur an den Hängen der Andenausläufer Waldgebiete, sonst Graslandschaften finden. Östlich der Gebirge beginnen in ca. 500 Meter Höhe Grasebenen. Dieses Gebiet der großen Rinderherden sinkt nach Osten hin weiter ab und geht im Südosten in das Amazonasgebiet mit tropischen Regenwäldern über. Bei Urlaubern hinterlässt Kolumbien einen abwechslungsreichen Eindruck: Am Amazonas kommen Abenteurer auf ihre Kosten, denn dort kann eine einzigartige tropische Tier- und Pflanzenwelt bestaunt werden. Eine komplett andere, aber ebenfalls attraktive Natur können Urlauber in der einzigartigen Gebirgswelt der Anden entdecken, wo auch Bergsteiger häufig anzutreffen sind. Die Küstenlandschaft am Pazifik wiederum lockt Besucher mit weiten, unberührten Sandstränden, und in den Großstädten pulsiert das Leben auf schillernden Märkten und in kleinen Gassen.
Ihr Verlauf
Marokko > Baden-Württemberg (Deutschland) > Japan > Montenegro > Kolumbien
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