Kreta (Griechenland)
So intensiv blau leuchtet das Meer rund um Kreta, dass sich das Herz des Besuchers vor Sehnsucht zusammenzieht. Sofort möchte man in die klaren Fluten eintauchen, die Leichtigkeit und erfrischende Kühle spüren.
Auf der größten griechischen Insel ist viel Platz für kilometerlange Sandstrände an der Nordküste und für malerische Buchten zwischen steilen Klippen im Süden. Dazwischen erheben sich über 2.000 Meter hohe Berge mit wild-romantischen Schluchten und fruchtbares Hügelland. Hier gedeihen Trauben und Oliven, verströmen Zitronen- und Orangenbäume ihren betörenden Duft. Auf Bananenplantagen wachsen die Südfrüchte fürs Festland, in den Ebenen sorgen Weizen und Hafer für das tägliche Brot. In dieser großzügigen Natur entwickelte sich vor 4.000 Jahren die erste europäische Hochkultur: Das minoische Reich beeindruckt selbst als Ruine wie dem monumentalen Palast von Knossos. Die Exponate im erstklassigen Archäologischen Museum von Heraklion wecken weiteres Verständnis für die kulturellen Leistungen dieses Volkes. Entsprechend stolz ist der Kreter auf seine Vorfahren und auf seine Heimat, deren Schönheiten er gerne den Besuchern zeigt. Und sie kommen immer wieder, zu den tintenblauen Buchten, traumhaften Stränden, unberührten Bergdörfern und gastfreundlichen Küstenstädten.
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