Lettland
Lettland liegt am Rigaischen Meerbusen an der Ostsee. In den Meerbusen mündet der bedeutendste Fluss des Baltikums, die Daugava (Düna), sie teilt Lettland in das nordöstliche Livland und das südwestliche Kurland.
Die sanfte Hügellandschaft in Meeresnähe wird als Gauja-Nationalpark unter besonderen Schutz gestellt. Mitten drin liegt die Landschaft Sigulda, die wegen der zahlreichen Moorgebiete, schilfgesäumten Seen und der schönen Landschaft gerne als 'lettische Schweiz' bezeichnet wird. Wassersport im Sommer und Skisport im Winter machen diese Region zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel. Nach Osten folgen der Grenze entlang der Baltische und der Lettgalische Höhenrücken. Das gemäßigte Klima ist grundsätzlich mit dem mitteleuropäischen zu vergleichen, wobei der kontinentale Einfluss - wärmere Sommer, kältere Winter - nach Nordosten hin zunimmt. Ein besonderes Erlebnis sind die langen Sommerabende im Juni, wenn aufgrund der nördlichen Lage die Sonne erst recht spät untergeht. Die landschaftliche Schönheit und die wechselvolle Vergangenheit als Handelsort der Hanse machen Lettland zu einem zunehmend beliebten Reiseziel. Fast unerschöpflich sind jetzt schon die Möglichkeiten, Wassersport zu betreiben. Vor allem Kanu-Wanderungen auf den Flüssen Gauja, Amata und Abava sind sehr beliebt. In den Hafenstädten können kleinere Segelboote gemietet werden. An der lettischen Westküste, zwischen Ventsplis und Kolka, sind die von Urwäldern gesäumten feinen Sandstrände noch so gut wie unberührt. Einen Besuch wert ist die Hauptstadt Riga, die von Bremer Kaufleuten gegründet worden war. Neben mittelalterlichen Speicherhäusern und klassizistischen Bauten ist Riga vor allem für seine zahlreichen Jugendstilhäuser bekannt, die ganze Stadtviertel prägten.
Ihr Verlauf
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