Mali
Mali liegt im kontinentalen Westen Afrikas. Das nördliche Drittel ist Bestandteil der Wüste Sahara in ihren verschiedenen Formen als Sand-, Kies- und Steinwüste.
Es gibt hier weder Oasen noch eine sesshafte Bevölkerung. Die sich anschließende Sahelzone, das Randgebiet der Sahara, besteht aus Steppen und Trockensavannen. Im südlichen Teil, der Sudanzone, die auch das dichter besiedelte Kernland Malis darstellt, wird die Landschaft dominiert von Feuchtsavannen und den Flüssen Senegal und Niger. Letzterer bildet im Zentrum des Südens am Zusammenfluss mit dem Bani eine riesige, etwa 300 Kilometer lange und 100 Kilometer breite Überschwemmungsfläche und stellt die Lebensader des Landes dar. Grundsätzlich ist die Landschaft geprägt von weiten Ebenen und Becken, aus denen sich einzelne Kegel- oder Tafelberge bis zu etwa 1.100 Meter Höhe erheben. In den Steppen und Feuchtsavannen des Südens leben afrikanische Großtiere wie Löwen, Elefanten und Giraffen, in den fischreichen Flüssen sind Krokodile und Flusspferde zu finden. Auf einer Fläche gut dreimal so groß wie Deutschland leben gut 12 Millionen Einwohner. Amtssprache ist Französisch, daneben werden mehrere Stammessprachen und Arabisch gesprochen. Die Bevölkerung setzt sich aus 34 Prozent Bambara und weiteren Stammesgruppen zusammen. Landschaftlich ist Mali nicht besonders abwechslungsreich, jedoch durchaus reizvoll. Sehenswert sind beispielsweise die Klippen von Badiangara, Djenné und Timbuktu, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehören. Außerdem sind geführte Safaris durch die Wüste, auf denen die seltenen Tierarten der Region gesehen werden können, ein unvergessliches Erlebnis.
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