Namibia > Land & Leute

Das frühere "Südwestafrika" gliedert sich in drei Großräume: Die Wüste Namib im Westen, das zentrale Hochland im Osten und die Wüste Kalahari.

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Tierreichtum und Naturschauspiele sind in der Wüste Namib einfach einzigartig. Licht und Schatten sorgen zu unterschiedlichen Tageszeiten für ständig wechselnde Farbspiele und Lichtkontraste. Im Süden ist halbtrockenes Savannengebiet vorherrschend mit überwiegend Euphorbien- und Aloegewächsen. Windhoek, die Hauptstadt, liegt im Herzen Namibias, in einem Talkessel auf etwa 1600 Metern Höhe. Mit seinen zahlreichen Theatern, Museen, Galerien und Parks kann Windhoek durchaus mit europäischen Standards konkurrieren. Die neugotische Christuskirche und die drei Burgen, die hoch über der Stadt thronen, sind letzte Zeugen der ehemaligen Kolonialzeit. Namibia ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland und dabei ein eher dünn besiedeltes Land, in dem die Bevölkerungsdichte bei etwa zwei Menschern pro Quadratkilometer liegt. Grund hierfür ist vor allem der Regenmangel und der daraus resultierende Wüstencharakter des Landes. Die Bevölkerung setzt sich aus den verschiedensten Menschengruppen zusammen: Etwa 60 Prozent sind Afrikaaner und 30 Prozent deutschstämmig. Die restlichen Bewohner werden durch kleinere Völkergruppen repräsentiert wie den San, kleinwüchsigen Buschmänner. Sie gelten als älteste Einwohner des Landes und leben in der Kalahari. Etwa 90 Prozent der Bevölkerung ist christlichen Glaubens. Trotzdem geht in ländlichen Regionen traditionelle Religion und Christentum nebeneinander her.

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