Nauru
Der Inselstaat Nauru liegt knapp 3.000 Kilometer nordöstlich von Australien auf Höhe des Äquators im Pazifischen Ozean. Der Staat besteht aus einem Atoll mit sechs Kilometern Durchmesser.
Nauru nimmt eine Fläche von 21 Quadratkilometern ein und ist von einem Korallenriff umgeben. Das Innere der bis zu 65 Meter hohen Insel wurde durch extensiven Phosphatabbau in eine Mondlandschaft verwandelt. Entlang der Küste ist ein 100 bis 300 Meter breiter Streifen mit üppiger Vegetation verblieben. Die Insel hat tropisches Klima mit großen Schwankungen in der Niederschlagsmenge. Die rund 13.000 Einwohner sprechen Englisch und Nauruisch. Ein Viertel der Bevölkerung stammt von den benachbarten Inselstaaten (Kiribati, Tuvalu), acht Prozent kommen aus Asien (Chinesen, Vietnamesen) und sieben aus Europa und Neuseeland. Die Nauruaner gehören - aufgrund der Kolonialzeit - überwiegend den christlichen Kirchen an. Sehenswert sind die stillgelegten Phosphatminen, die ein bizarr-gespenstisches Landschaftsbild hinterlassen haben. Das einzige Touristenhotel auf der Insel ist das Meneng, das mit einer umfangreichen Palette von Sport- und verschiedenen Freizeitangeboten lockt.
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