Nigeria
Nigeria liegt in Westafrika am atlantischen Golf von Guinea. Entlang der Atlantikküste folgt einer aus Lagunen und Mangrovensümpfen bestehenden Zone das 200 bis 300 Kilometer tiefe Küstentiefland, das durch das riesige, bis zu 300 Kilometer breite Niger-Delta geteilt wird.
Das von tropischen Regenwäldern bedeckte Tiefland geht in eine Feuchtsavannen-Hügellandschaft über. Nördlich der beiden Flüsse Niger und Benue breitet sich das Bergland von Jos aus. Ihm folgt ein Busch- und Grassavannen-Hochland mit riesigen Termitenhügeln und das riesige Becken des Tschadsees. Nigeria hat tropisches, wechselfeuchtes Klima, wobei die Niederschlagsmenge nach Norden hin abnimmt. Die Regenzeit im feucht-heißen Süden dauert von April bis November, im Norden von Mai bis Oktober. Amtssprache ist Englisch, als Umgangssprache dienen die zahlreichen Stammessprachen. Die Bevölkerung des Landes besteht jeweils zu rund einem Fünftel aus Haussa und hamitischen Gruppen wie Kanuri und Tuareg im Norden, Yoruba im Südwesten, Ibo im Südosten, Fulbe und weiteren Minderheiten. Insgesamt können mehr als 400 verschiedene Völker unterschieden werden. Etwa 50 Prozent der Menschen sind Moslems (hauptsächlich im Norden), 40 Prozent sind Christen (vorwiegend im Süden). Anhänger von Naturreligionen sind in der Minderheit. Öko- und Sporttourismus sind die touristischen Aushängeschilder Nigerias. So kann man in einem der acht Nationalparks die vielseitige Natur Nigerias entdecken, ob nun in der Wüste oder im Regenwald. Auf der Sklavenroute können Wanderer und Trekkingbegeisterte den Spuren der früheren Sklaven folgen, allerdings steht heute die abwechslungsreiche Landschaft und Natur im Mittelpunkt.
Ihr Verlauf
Cayo Coco (Kuba) > Varadero (Kuba) > Naxos (Griechenland) > Rhodos (Griechenland) > Nigeria
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