Pakistan
Pakistan liegt in Südasien am Arabischen Meer, einem Randmeer des Indischen Ozeans.
Der Westen des Landes wird geprägt vom wild zerklüfteten und wüstenhaften Bergland Balutschistans und dem Suleiman-Gebirge, das im Norden in die mächtigen Ketten des Himalaya übergeht. Deshalb sind die touristischen Schwerpunkte auf Trekking, Wandern und Bergsteigen ausgelegt. Im Süden liegt die Makran-Wüste, daran schließt sich Tiefland an. Hier fließt der von Kaschmir kommende Indus durch das Pandschab. Während das Flusstal zu den fruchtbaren Gebieten des Landes zählt, gehen die weiter entfernten, trockenen Gebiete in Steppen und zur indischen Grenze hin in die Wüste Tharr über. Amtssprachen der rund 163 Millionen Einwohner sind Urdu und Englisch, gesprochen werden auch verschiedene regionale Sprachen. Die Bevölkerung besteht zur Hälfte aus Pandschabi, große Minderheiten bilden Sindhi, Paschtunen, Mohajiren und Balutschen. Die Menschen gehören fast ausnahmslos der islamischen Staatsreligion an, allerdings handelt es sich um ein traditionell gemäßigtes muslimisches Land. Daneben gibt es kleine Gruppen von Buddhisten, Christen und Hindus. Die touristischen Hauptattraktionen Pakistans liegen im Trekking und Bergsteigen in den nördlichen Bergregionen, in archäologisch bedeutenden Ausgrabungsstätten wie Taxila, Moenjodaro oder Harrappa und in frühen muslimischen Zeugnissen wie Multan, Lahore, Thatta, Peshawar und Swat. Außerdem erfreuen sich Jeepsafaris mit Vogelbeobachtung oder Wüstensafaris zunehmender Beliebtheit.
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