Puerto Plata (Dominikanische Republik) > Land & Leute

Puerto Plata ist die größte Stadt an der Nordküste der Republik. Kühle Brisen vom Atlantik sorgen hier für ein angenehmes Klima.

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Gegen Ende des 15. Jh. wurde der 'silberne Hafen' am Fuße des Hausberges Pico Isabel de Torres gegründet, kurze Zeit später wegen häufiger Piratenüberfälle jedoch aufgegeben und erst im 18. Jh. neu aufgebaut. Aus dieser Zeit stammen schöne Holzhäuser im Kolonialstil, die vor allem zwischen dem Zentrum und der Festungsanlage Fortaleza San Felipe zu finden sind. Die Festung wurde im 16. Jh. errichtet und beherbergt heute ein Militär- und Heimatmuseum. Empfehlenswert ist ein Besuch im Bernsteinmuseum, das weltweit einmalige Exponate wie eine in Bernstein eingeschlossene Eidechse bereithält. Wenige Schritte entfernt liegen der gepflegte Parque Central, der Pavillon Glorieta Siciliana und die Kirche San Felipe. Für einen Einkaufsbummel auf der Suche nach Andenken bieten sich die Straßen Calle Duarte und Bellér oder die große Rumfabrik Brugal an. Nach einer Führung durch die Anlage dürfen verschiedene Sorten und Qualitäten probiert und gekauft werden. Obwohl die meisten Menschen in einfachsten Verhältnissen leben, strahlen sie eine tiefe innere Fröhlichkeit und Ausgeglichenheit aus. Wie die meisten Inselbewohner weltweit sind sie seit Jahrhunderten den Umgang mit Fremden gewöhnt und begegnen ihnen sehr höflich und freundlich. Es wird gerne und viel getanzt, und auch moderne Kunst, vor allem farbenfrohe naive Malerei, wird gepflegt - wie man z.B. an den bunt bemalten Häusern sieht.

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