Auch unsere große Leidenschaft ist das REISEN. Auf dieser Seite möchten wir, das mondino Team, Sie daran teilhaben lassen und Sie für neue und interessante Destinationen inspirieren und begeistern. Gehen Sie mit uns auf Reise und lassen Sie sich überraschen...
 
Ihr mondino Team


 


Wien - Die Hauptstadt Österreichs

Im Oktober 2014 habe ich die reizvolle und schöne Stadt Wien besucht. Der Wiener Prater ist bei einem Wienbesuch auf jeden Fall zu berücksichtigen. Ich war dort gegen Abend, was meiner Meinung nach die beste Zeit ist, da dann alles schön beleuchtet ist. Eine Fahrt mit dem Wiener Prater ist natürlich ein Muss und ein schönes Erlebnis. Die Aussicht auf Wien von oben ist einfach beeindruckend. Ein weiteres Muss in Wien ist definitiv der Naschmarkt. Das bunte Treiben dort ist sehr beeindruckend. Und der Markt macht seinen Namen alle Ehre, von allen Seiten bekommt man Kleinigkeiten zum Naschen angeboten. Das Schloss Belvedere mit seiner Kunstsammlung, den barocken Einflüssen und den Gärten zeigt eindrucksvoll die Pracht Wiens zu früheren Zeiten. Diese Einflüsse findet man überall in Wien, sei es bei der Hofburg mit Sisi-Museum und Kaiserappartements, dem Karlsplatz mit Karlskirche oder bei der Spanischen Hofreitschule. Wien versprüht einen ganz eigenen Charme mit seinen Caféhäusern und der Wiener Gemütlichkeit. Ich würde Wien jederzeit wieder besuchen.





Mallorca - Die Insel mit tausend Gesichtern

Ich habe meinen Urlaub im Mai 2014 auf der schönen Insel Mallorca verbracht. Dort war ich mit einem Mietwagen auf der ganzen Insel unterwegs, ich habe die schöne Aussicht am Cap Formentor genossen,
war in der Bucht von  Alcudia baden und habe die Cuevas del Drach besucht. Die Cuevas del Drach waren eines der schönsten Erlebnisse in meinem Urlaub. Es ist ein riesen Tropfsteinhöhlensystem an der Ostküste Mallorcas. Dort unten wartet ein kleines Boot, von dem aus ein kleines Konzert vorgeführt wird. Mein zweites Highlight war die Hauptstadt Palma de Mallorca. In die Stadt kommt man am besten mit dem Bus, der hält mitten in der Stadt und von dort kommt man überallhin. Dort habe ich die Innenstadt mit dem Plaza Mayor und den ganzen Geschäften besucht, natürlich darf die Kathedrale der Heiligen Maria nicht fehlen, diese war wirklich beeindruckend. Als Geheimtipp würde ich Valldemossa empfehlen, ein kleiner sehr urtümlicher Ort in den Bergen. Von dort aus kommt man über die Serpentinen zum Port de Valldemossa. Man muss allerdings schwindelfrei sein wenn man dort Autofahren möchte. Alles in Allem ist Mallorca immer eine Reise wert, egal was man möchte , die Insel hat einfach alles zu bieten.



AIDA-Kreuzfahrt


Meine letzte Reise hat mich, wie bereits einige vorher, auf ein AIDA-Kreuzfahrtschiff geführt. Diese Form des Reisens ist für mich einfach die Beste die ich mir vorstellen kann. Man hat sein Hotel immer bei sich und muss den Koffer nur ein einziges Mal auspacken. Jeden Tag ist man in einer anderen Stadt oder auf einer anderen Insel und kann sich aufs Neue von der Vielfalt der Kulturen überraschen lassen. An einem Seetag bietet das Schiff unzählige Möglichkeiten zur Beschäftigung. Eine Massage im Wellnessbereich, ein Yogakurs oder zur Entspannung ein gutes Buch aus der bordeigenen Bibliothek auf dem Sonnendeck. Auf einem Kreuzfahrtschiff mangelt es dem Gast niemals an Vielfalt und Möglichkeiten. Meine letzte Kreuzfahrt führte mich über die Kanaren. Da jede Kanareninsel sehr individuell ist, wird auf dieser Route große Abwechslung geboten. Von dunklen Lavastränden auf Lanzarote über helle Karibikstrände auf Fuerteventura -  ist hier alles vorhanden. Mein Highlight auf dieser Reise war die Insel Madeira. Dort hat die AIDAblu im schönen Städtchen Funchal angelegt. Die Altstadt sowie der Bereich um den Hafen sind wunderschön und laden zu einem Bummel und einem Getränk in den zahlreichen kleinen, urigen Cafes ein.
Auch meine nächste Reise wird mich sicherlich auf ein Kreuzfahrtschiff führen…vielleicht auch mal auf Mein Schiff von TUI Cruises.

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Kuba - die Perle der Karibik

 
Kuba ist schon lange kein Geheimtipp mehr sondern entwickelt sich mehr und mehr zu einem der beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen. Und durch die Aufhebung des Embargos mit den USA wird die Insel sicherlich auch bei den US Amerikanern in Zukunft noch höher im Kurs stehen. Daher war für uns klar: wir wollen uns die Insel so ursprünglich wie möglich und damit auch so bald wie möglich anschauen. 
Im November 2015 war es dann so weit und es ging Richtung Karibik. Auf die Insel, die man auch die Perle der Karibik nennt: Kuba! Mit dem neuen Direktflug der Eurowings von Köln flogen wir ganz entspannt der Sonne entgegen. 
In Varadero angekommen hatten wir uns direkt einen Transfer nach Havanna organisiert. Die 1 ½ Stunden Fahrt waren schon das erste Highlight. Im Gespräch mit dem netten Taxifahrer bekamen wir neben Informationen zu den vorbeifliegenden Landschaften auch einen kleinen Einblick in das kubanische Leben. Während der Fahrt rief nämlich mehrfach seine Frau an, die gemeinsam mit ihm die Termine der Familie für das anstehende Wochenende plante.
Die ersten Tage in Havanna waren sehr eindrucksvoll. An jeder Straßenecke steht ein Auto aus den 60er Jahren, die alten Gemäuer und das wuselige Leben zieht jeden Besucher direkt in seinen Bann. Besonders empfehlenswert finde ich die Hop-on Hop-off Bustour, da die Distanzen zum Teil schon sehr groß sind.
Weiter ging es dann in das Viñales Tal. Dort erwarteten uns traumhafte Landschaften sowie Ruhe und gute Luft. Beides vermisst man in Havanna doch streckenweise. Für die Wanderungen im Tal lohnt es sich in jedem Fall einen Guide zu nehmen, da die Pfade nicht besonders gut ausgeschildert sind. Zwischen den grünen Tabakfeldern finden sich immer wieder kleine Fabriken, die den Herstellungsprozess der kubanischen Zigarren erläutern und auch auf dem ab gelegensten Pfad taucht irgendwo eine Hütte auf, in der man einen herrlichen Piña Colada serviert bekommt.
Als nächstes Ziel stand bei uns Cienfuegos auf dem Plan. Die Stadt wird auch „Perle des Südens“ genannt, da sie durch die französische Kolonialzeit noch viel Charme versprüht. Besonders gut hat mir hier der Palacio gefallen, der in Anlehnung an die Alhambra in Granada erbaut wurde. Ein tolles Gebäude mit einer super Aussicht von der Dachterrasse.
Die klassische Touristenroute geht dann weiter nach Trinidad. Ein kleines sehenswertes Städtchen mit viele alten und sehr gut erhaltenen Gebäuden. Auch die Landschaft um Trinidad ist fantastisch. Hier lohnt es sich, den Tren turistico zu nutzen. Der offene Zug fährt jeden Tag mitten durch die Zuckerrohrfelder und versetzt alle Mitreisenden in eine Zeit zurück in der Kuba noch vom Zuckerrohr gelebt hat.
Auf dem Weg von Trinidad nach Varadero haben wir dann noch einen Zwischenstopp in Santa Clara eingelegt. Ein Städtchen, das in der jungen kubanischen Geschichte eine entscheidende Rolle gespielt hat.
Hier besiegte Che Guevara mit seinen Kämpfern den Diktator Batista. Im Westen der Stadt findet man daher auch eine riesige Che Statue und sein Mausoleum. Im angeschlossenen Museum ist der Lebensweg des Revolutionsführers sehr gut dargestellt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! 
Am Ende der Reise ging es für uns dann noch nach Varadero. Das All Inclusive Hotel Melia Varadero war der perfekte Ort um alle Erlebnisse und Eindrücke der Reise nochmal Revue passieren zu lassen und noch ein paar Tage sehr entspannt die Sonne zu genießen.
Nach dieser schönen Reise würde ich die „Perle der Karibik“ in den „Diamant der Karibik“ umbenennen, denn Kuba hat unglaublich viele Facetten zu bieten und aus jedem Blickwinkel bekommt man eine andere Sicht auf die Insel. An der einen oder anderen Stelle ist der Diamant noch ungeschliffen, was für mich persönlich den besonderen Charme ausmacht. Daher hieß es für mich beim Abschied in Varadero: Adios, Cuba - hasta la proxima! – Tschüss, Kuba - bis zum nächsten Mal!
 


Menorca – eine Balearen-Insel – familiär – ruhig – zauberhafte Buchten und interessante kleine Städte

Ende Mai verbrachte ich 1 Woche auf Menorca – im Ort Son Bou. Son Bou ist touristisch geprägt von einigen Hotels, aber auch privaten Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Wir verbrachten eine Woche im Hotel HG Jardin de Menorca, einem 4* Hotel am Rande des Ortes Son Bou.
Wir hatten für die 1 Woche einen Mietwagen über sunny cars gebucht, mit dem wir die bezaubernde Insel erkundeten. Folgende Orte und Sehenswürdigkeiten begeisterten uns:
Ciutadella liegt im Westen der Insel und bieten einen kleinen, idyllischen Hafen, eine sehenswerte Kathedrale und menorquinischen Flair.
Das weiße Fischerdorf Fornells besticht mit seinem einladenden und verträumten Ambiente. Kleine Fischerboote liegen im Hafen, auf dem Dorfplatz kann man in Ruhe seinen Kaffee genießen und die Zeit steht einfach still!
Die Inselhauptstadt Mahón, deren Einwohner im ewigen Streit um die „wirkliche Hauptstadt“ mit den Einwohnern Ciutadellas liegen, bietet hingegen schon wieder ein ganz anderes Bild. Während eines Stadtrundgangs lernen wir das rege Treiben kennen.
Einen sonnigen Tag nutzten wir, um die Badebucht Cala Galdana  näher kennenzulernen. Eingebetet von einem schönen Sandstrand und rausragenden Felsen haben wir einen sonnigen Tag genossen.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Binibequer, einer Traumkulisse in weiß. Der Ort wurde im Stil eines mallorquinischen Fischerdorfes erbaut, welche mit ihren schmalen Gassen und weißgetünchten Häusern einen maritimen Charme verbreiten.
Wer keine hohen Berge benötigt, um glücklich zu sein und etwas mehr Ruhe haben will, der sollte Menorca gegenüber seiner Nachbarinsel Mallorca den Vorzug geben. Wir kommen auf jeden Fall wieder.

 

Goldenes Dreieck - Rajasthan

In 2015 habe ich Indien besucht. Als Indien Einsteiger habe ich dann die klassische Route des so genannten „Goldenen Dreiecks“ in Rajastahn ausgewählt und mich des renommierten Veranstalters DERTOUR bedient.
Los ging es von Frankfurt über Abu Dhabi nach New Delhi. Hier erwartet uns am Flughafen mitten in der Nacht unser Chauffeur, der uns die nächsten 10 Tage begleiten sollte und brachte uns zu unserem Hotel in Delhi.
Am nächsten Morgen ging es dann los und das was uns in der Hauptstadt Indiens erwartete,  ist mit „quirlig“ nur sehr unzureichend bezeichnet. Das was da an Menschen, Tieren und Fahrzeugen auf der Straße unterwegs ist, habe ich so auch noch nicht gekannt. Man sollte es sich so vorstellen, als wenn man am letzten verkaufsoffenen Samstag vor Weihnachten versucht mit seinem PKW durch die Fußgängerzone einer Millionenmetropole zu manövrieren.
Für einen Mitteleuropäer unmöglich, für unseren indischen Fahrer eine routinierte Angelegenheit die mit viel Geschick, guten Nerven und einer permanent tönenden Hupe erledigt wurde.
Am ersten Besichtigungstag haben wir dann Delhi auf einer Stadtrundfahrt kennengelernt: Der Stadtteil „Old Delhi“ wurde im frühen 17. Jhd. gegründet und war das Zentrum der Mogulmächte. Er ist geprägt von den Denkmälern der vergangenen Jahrhunderte und Sie finden hier kleine, verwinkelte Gassen und Basare. Wir haben dann das Rote Fort besichtigt, die größte Moschee Indiens Jama Masjid und besuchten die letzte Ruhestätte von Mahatma Gandhi.
Übrigens sehr bemerkenswert, dass wir an den langen Warteschlangen der einheimischen Bevölkerung vorbei geführt wurden und überall sofortigen Zutritt bei den Sehenswürdigkeiten hatten. Das wurde niemals mit Protest und/oder Murren der Wartenden quittiert, sondern mit ehrlicher Freude darüber, dass sich Fremde für die Kultur Indiens interessieren.
Das gibt dann doch zu denken. Man stelle sich einmal vor, wenn zwei indische Mitmenschen vor der Warteschlange des Kölner Doms, Schloss Neuschwanstein oder ähnlichen touristischen Highlights in Deutschland bevorzugt vor der einheimischen Bevölkerung ohne Wartezeit vorbeigeschleust würden. Nicht auszumalen!
Weiter ging es nach Neu-Delhi, das moderne, „britische Delhi“ mit baumbestandenen Alleen, dem britischen Verwaltungszentrum und dem Handelszentrum Connaught Circus. Hier haben wir den Qutab Minar Complex, der das größte Minarett Indiens und die Quwwat-Islam Moschee (die erste Moschee in Indien) umfasst, gesehen. Auch das Humayun Mausoleum hat uns begeistert: das Grabmal gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Mogul-Epoche und wurde 1564, neun Jahre nach dem Tod des Herrschers, durch seine Witwe vollendet.
Am dritten Tag sind wir dann morgens nach Agra gefahren. Unterwegs besuchten wir die Stadt Sikandra und das Mausoleum des Großmoguls Shah Akbar. Am Nachmittag haben wir eine Stadtrundfahrt in Agra unternommen. Zu sehen waren das Rote Fort mit dem Turm Musamman Burj, in dem einst Shah Jahan von seinem Sohn Aurangzeb gefangen gehalten wurde. Am Abend haben wir den überwältigenden Anblick des weltberühmten Taj Mahal, die „Krone der Paläste”, im Sonnenuntergang genossen. Größe, Harmonie, Licht- und Farbenspiel des Taj Mahal verströmen einen Zauber, dem sich kaum ein Besucher zu entziehen vermag.  Allerdings hatten wir auch Glück, da es zu dem Zeitpunkt vergleichsweise leer war. Wobei „leer“ in Indien immer ein relativer Begriff ist.
Am vierten Tag erfolgte nach dem Frühstück die Überlandfahrt nach Jaipur. Jaipur ist auch bekannt als die rosarote Stadt, da alle Fassaden bald nach der Erbauung der Stadt mit einem rosafarbenen Anstrich versehen wurden, der bis heute an vielen Stellen zu sehen ist. Unterwegs besichtigten wir die verwaiste „Stadt des Sieges” Fatehpur Sikri, deren rote Sandsteinhäuser noch so gut erhalten sind, dass man denken könnte, Akbar habe die Stadt erst gestern verlassen. Der elegante Baustil der mehrstöckigen Paläste, Moscheen und Hallen mit verspielten Detailarbeiten lassen immer noch den einstigen Glanz am Hofe erahnen.
Am 5. Tag fuhren wir nach dem Frühstück nach Amber. Der Höhepunkt der Besichtigungen war das Amber Fort, der ursprüngliche Herrschersitz der Maharajas. Den Aufstieg zur Festung legten wir mit dem Geländewagen zurück. Das Fort zählt zu den schönsten Palästen Rajasthans und zeigt noch deutlich die Pracht der früheren Herrscher. Nachmittags besichtigen wir die Stadt Jaipur. Der prächtige Stadtpalast dient noch immer als Residenz des ehemaligen Maharajas. Danach sahen wir auch Jantar Mantar - das königliche Observatorium. Nachmittags war dann  Fotostopp am Hawa Mahal, dem „Palast der Winde“. Die zahlreichen Nischen und Fenster dieser Fassade ermöglichten es früher den Hofdamen, das Treiben auf der Straße zu beobachten, ohne selbst gesehen zu werden.
Am folgenden 6. Tag fuhren wir morgens nach Jodhpur mit kurzem Stopp in Ajmer, wo wir zu Mittag gegessen haben
Der 7. Tag startete am Vormittag mit einer Stadtrundfahrt in der modernen, geschäftigen Stadt Jodhpur: Auf einem Felsen, 130 m über der Stadt, thront das Meherangarh Fort mit seinen imposanten Toren und königlichen Palästen. Hier befindet sich auch ein Museum mit herrlichen Gemälden und Schätzen aus der Mogulzeit. Der massive Festungswall bietet einen spektakulären Blick über die „Blaue Stadt“. Außerdem besuchten wir Jaswant Thada, eine imposante Gedenkstätte für Maharaja Jaswant Singh II. Bei einem Bummel über den Basar hatten wir danach Gelegenheit, allerhand Souvenirs zu kaufen.
Am frühen Morgen des achten Tages ging die Überlandfahrt nach Udaipur los. Unterwegs besuchten wir Ranakpur, einen friedlichen, abgeschiedenen Ort am Fuße der Aravalli-Berge, wo wir den filigranen, marmornen Adinath-Tempel besuchten. Ein absolutes Highlight und für mich persönlich der schönste Palast den wir auf unserer Tour bewundern durften.  Am frühen Abend war Ankunft in Udaipur, der Stadt der Paläste und Seen, und Transfer zum Hotel.
Der letzte Vormittag unserer 10 tägigen Rundreise startete vormittags mit einer Stadtrundfahrt in der idyllischen, romantischen Stadt Udaipur. Wir besuchten den „Garten der Jungfrauen“, wo uns ein Zusammenspiel herrlich angelegter Beete, grüner Rasenflächen und Springbrunnen erwartet. Auch besuchten wir den ehrwürdigen Stadtpalast über dem Pichola See. Am Nachmittag  haben wir eine gemütliche Bootsfahrt auf dem See unternommen.
Zwei Dinge möchte ich noch hervorheben:
  1. Unserer Fahrer war unbezahlbar. Neben den touristischen Highlights bekamen wir durch Ihn einen Einblick in das alltägliche Leben der Inder, dass viel stärker als unser Alltag davon geprägt ist, um die für uns selbstverständlichen Dinge des Lebens wie z.B. Wohnraum, Nahrung, Bildung zu kämpfen. Daneben hat er uns jeden Abend zu einem Restaurant gefahren und auf uns gewartet,in der Zeit in der wir gegessen haben. Unsere wiederholten Einladungen doch mit uns zu essen hat er ausgeschlagen. Zudem kam für ihn nicht in Frage, dass wir mit dem Taxi zu einem Restaurant fahren. Weniger aus Sicherheitsaspekten, sondern mehr als Gastgeber, der sich um uns „kümmert“. Überflüssig zu erwähnen, dass er in seiner Kernkompetenz als Fahrer unschlagbar war. In einem Land in dem die zweispurigen Autobahnen wie selbstverständlich von acht Autos parallel nebeneinander genutzt werden oder für den Viehtrieb, ein unschätzbarer Vorteil.
  2. Das Essen. Entgegen unserer Befürchtungen hatten wir keinerlei Probleme. Wir waren jeden Abend außerhalb der Hotels in indischen Restaurants essen und waren immer sehr zufrieden und sind in 10 Tagen Indien nicht einmal von irgendwelchen Beschwerden heimgesucht worden.
FAZIT:
Indien ist ein faszinierendes Land, was so ganz anders ist. Die Eindrücke sind enorm und man wird jeden Tag mit neuen Farben, Gerüchen und Eindrücken konfrontiert. Die Menschen sind freundlich, interessiert und nicht aufdringlich. Klar schließt sich an jeder touristischen Sehenswürdigkeit ein „Basar“ an, in dem jede Menge Klimbim angeboten wird, der lautstark und aktiv angeboten wird. Das gehört aber dazu und man muss sich immer wieder klar machen, dass große Teile der Bevölkerung bettelarm sind und ein Euro eine gesicherte Mahlzeit ist.
Eine organisierte Rundtour von DERTOUR mit einem Fahrer empfiehlt sich doppelt. Man ist Herr über seine Zeit, muss keine Rücksicht auf Mitreisende nehmen und hat die Sicherheit sich in einem sehr fremden Kulturkreis angemessen zu bewegen. Ganz zu schweigen von den vielen Tipps die man aus erster Hand von seinem Fahrer bekommt. Wir werden mit Sicherheit nochmals nach Indien reisen.


Nordseebad Büsum – das Schöne und Erholsame kann so nah sein….
 
Auf der Suche nach einem Ort, der mir als Norddeutscher die Möglichkeit einer kurzen Anreise bietet und für ein paar Tage dem Alltagsstress zu entfliehen, bin ich vor Jahren fündig geworden:
Büsum – Nordsee-Heilbad, das kleine aber feine „Örtchen“, ein idealer Platz zum schnellen entspannen, aber auch mit vielfältiger Auswahlmöglichkeit was Sport-, Freizeit-, Shopping- und Gastronomieangebote anbetrifft.  Und nicht zu vergessen Sonne, Strand und Meer.
Die Vielzahl an passenden Unterkünften, ob Privatunterkünfte, Pensionen, Apartmenthäuser  oder Hotels,  bietet für jedermanns Geldbeutel und Ansprüche etwas. Ich habe mich nun mittlerweile zum fünften Mal für das Hotel Büsum entschieden. Diese Unterkunft mit zentraler Lage, einer entspannten und ruhigen  Atmosphäre und serviceorientierten Personal bietet mir genau das, was ich für die „kurze Auszeit“ benötige. Neben einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet  besteht auch die Möglichkeit, wahlweise ein Mittags- oder Abendessen im fußläufig nur 8 Minuten vom Hotel entfernten Restaurant „Zur Krabbe“ als Halbpension hinzu zu buchen. Ob Fisch- oder Meeresspezialitäten, Fleischgerichte, frische Spezialitäten, italienische oder mediterrane Speisen oder aber bei schönem Wetter Grillevents – die Speisekarte bietet eine große Auswahl.
Ob jung oder alt, ob groß oder klein, Büsum punktet mit einem umfangreichen und attraktiven Freizeit- und Gastronomieangebot.  In der sehr gepflegten Fußgängerzone, gleichzeitig Haupteinkaufsstraße, reihen sich Restaurants, Cafés, Eisdielen, Souvenirläden und Kleidungsgeschäfte aneinander. Das Speisenangebot ist ausgewogen und bietet, ob Fisch, Fleisch, Pasta oder nur etwas Kleines auf die Faust, für jeden Hunger etwas. Natürlich darf das obligatorische Urlaubsshopping nicht zu kurz kommen. Die Möglichkeit, eine neue wetterfeste Jacke oder ein neues Sportoutfit zu finden, ist bei der reichhaltigen Auswahl an Geschäften durchaus gegeben.  Ein kleines Urlaubssouvenir für Zuhause kommt immer gut an, kein Problem, die Auswahl ist riesengroß.
Was zählt ein Nordsee-Urlaub ohne Strandtage? Büsum hält mit einem langgezogenen Grünstrand und Strandkörben soweit das Auge reicht, und ganz besonders mit der neu angelegten „Familien- und Freizeitlagune“ in der Perlebucht  viel Platz für einen sonnigen Strand- und Badetag bereit. Auf einer Länge von 300 Metern wurden in der Familienlagune neue Promenaden, Übergänge und Plätze geschaffen. Hinzu kamen Spielplätze, Ruhezonen und Aussichtplätze. Büsum kann mittlerweile mit einem der attraktivsten Strände an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste aufwarten.
Wer den sportlichen Ausgleich sucht, findet selbstverständlich auch hier die passenden Angebote. Fahrradtouren z.B. auf dem Deich entlang bis zum Eidersperrwerk, Nordic Walking, organisierte Wattenmeer-Wanderungen oder Golfen im Golfclub Büsum, der Golfplatz liegt teilweise unter dem Meeresspiegel, bieten neben der sportlichen Aktivität auch Entspannung. Für alle jene, die etwas mehr sportliches Auspowern suchen, bieten Joggen, Skiten, Windsurfen, Kartfahren oder Reiten die Möglichkeit dazu. Auch ein Besuch im „Piratenbad“, einer Schwimmhalle mit Außenbereich, Wasserrutschen und Wellenbad garantiert sportlichen Ausgleich.
Und sollte dann doch einmal der Wunsch nach weiterer Abwechslung bestehen, bieten sich eine Reihe an Ausflügen in die nähere Umgebung mit vielen attraktiven und schönen Ortschaften an.
St. Peter-Ording mit seinem etwa 12km langen und bis zu 2km breiten feinsandigen Strand, die „Holländerstadt“ Friedrichstadt oder wer es etwas größer mag, Heide und Husum, stehen hier beispielhaft für schnell erreichbare Ausflugziele.
Lohnenswert und selbstverständlich Pflicht ist ein Tagesbesuch auf Helgoland. Die etwa 3-stündige Schiffsfahrt mit Ausbootung und Übersetzen auf die Insel, Besichtigung der Unter- und Oberstadt, Lummenfelsen und die „Lange Anna“, viel frischer Luft und kräftigem Wind hinterlassen bleibende Erinnerungen.
Vieles von dem hier berichteten spricht dafür, meinen nächsten Kurztrip wieder in Richtung Büsum zu unternehmen. Diesmal vielleicht sogar über den Jahreswechsel bei Eis und Schnee, heißem Tee oder Grog, Sylvester-Feuerwerk vom Deich anschauen und als Höhepunkt das legendäre Büsumer Neujahrsschwimmen, auch  „anbaden“ genannten , in der eiskalten Nordsee mit großem Respekt gegenüber den vielen Mutigen zu beobachten.