Ruanda
Ruanda liegt im zentralen Ostafrika auf der Höhe Tansanias. Die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo im Westen wird zu großen Teilen vom Kiwusee gebildet.
Aus der von Seen und Sümpfen geprägten Senke des Kagera-Flusses im Osten erhebt sich das Land zu einer durchschnittlich 1.500 Meter hohen Hochfläche, die den zentralen Siedlungs- und Wirtschaftsraum Ruandas bildet. Nördlich des Kiwusees erreicht der Karisimbi eine Höhe von 4.500 Metern. Diese Region ist mit Berg- und Nebelwäldern bedeckt. Im hier eingerichteten Virunga-Nationalpark leben die letzten Berggorillas des Landes. Ruanda hat mildes tropisches Höhenklima mit zwei Regenzeiten von März bis Mai und Oktober bis Dezember. Amtssprachen sind Kinyarwanda und Französisch, Kisuaheli dient als Verkehrs- und Handelssprache. Die Bevölkerung setzt sich aus etwa 90 Prozent Hutu, 9 Prozent Tutsi und einem Prozent Twa-Pygmäen zusammen. Etwa zwei Drittel der Einwohner sind Katholiken, weitere jeweils zehn Prozent Moslems und Protestanten. Daneben gilt etwa die Hälfte der Menschen gleichzeitig als Anhänger von Naturreligionen. Der Kagera-Nationalpark im zentralen Hochland nordöstlich der Hauptstadt Kigali mit afrikanischem Großwild gilt als äußerst sehenswert und ist einen Besuch wert. Besonders schön sind die Badestrände bei Gisenyi am Kiwusee. Die Hauptstadt Kigali bietet Besucher gleichzeitig Großstadtatmosphäre und Naturerlebnis durch großzügige Parks. Die auf Hügeln erbaute Stadt bietet aus höheren Gebieten faszinierende Panoramaansichten.
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