Saint Lucia
Zwischen umtriebigen Ferienzentren und unberührter Natur - das Besondere an der Insel Saint Lucia ist ihre enorme Vielseitigkeit.
Schon seit Jahren zieht die zweitgrößte Insel der Windward Islands in der Karibik immer mehr Besucher an. Trotzdem sind große Teile von Saint Lucia vom Fremdenverkehr immer noch völlig unbeeinflusst. Während der Tourismus sich vor allem nordwestlich der Hauptstadt Castries konzentriert, weil dort die schönsten Strände liegen, zeichnen sich die südlichen drei Viertel durch weitgehend unberührte Natur, landwirtschaftlich genutzte Gebiete, Bauern- und Fischerdörfer aus. Wer seinen Urlaub nicht nur am Strand verbringen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen, einen Einblick in die faszinierende Flora und Fauna der Insel zu gewinnen und zumindest einen von mehreren Nationalparks besuchen. Unbedingt sehenswert ist die Gegend um die ehemalige Hauptstadt Soufrière. Nachdem man den höchsten Berg der Insel, den 950 Meter hohen Morne Gimie, passiert hat, hat man einen fantastischen Blick auf die vulkanischen Piton-Kegel, die oft als Wahrzeichen der kleinen Antillen bezeichnet werden. Nicht weit entfernt befindet sich auch der einzige 'Drive-In'-Vulkan der Welt, den man schon von weitem am Schwelfelgeruch erkennt. Hier kann man sich bei einem Bad in blubbernden Schwefelquellen erholen - eine außergewöhnliche Alternative zum Bad im Meer.
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