Sardinien (Italien)
Mal smaragdgrün wie in der Karibik, mal königsblau wie im tiefsten Ozean - und meist in allen erdenklichen Farbtönen dazwischen: Das Mittelmeer rund um Sardinien fasziniert jeden Tag aufs Neue mit seinem Farbenreichtum.
1.800 Kilometer Küste hat die zweitgrößte Mittelmeerinsel vorzuweisen. Feinste Sandstrände, wunderschöne Buchten, steile Klippen, geheimnisvolle Grotten, raue Felsen - zusammen ergeben sie das Paradies für Schnorchler und Taucher, Badenixen und Sonnenanbeter. Zahlreiche Badeorte an der nördlichen und südlichen Küste verwöhnen ihre Gäste mit schmucken Häfen, hübschen Flaniermeilen und einer großen Auswahl an Ausgehmöglichkeiten. Die Hauptstadt Cagliari im Süden der Insel liegt an einer weiten Bucht. Von der Bastione di San Remy hat man einen fantastischen Ausblick über die barocken Kuppeln und Türme der Altstadt. Das traditionelle Leben Sardiniens findet seit Jahrhunderten vor allem im Inselinnern statt, in das sich die Bewohner aus Furcht vor Piraten und Eroberern zurückzogen. Hier findet man noch ursprüngliche Dörfer, Hirten mit ihren riesigen Herden und vor allem eine einzigartige Formenvielfalt: zerklüftete Gebirge, Tafelberge, Vulkankegel und Hochplateaus neben sanftem Hügelland und scheinbar endlosen Ebenen. Kunsthandwerk wie das Schmieden von filigranem Goldschmuck, Lederverarbeitung und Teppichknüpfen wird ebenso gepflegt wie die jahrhundertealte Tracht. Sogar einen Bär und einen Elefant gibt es auf der Insel, allerdings sind die mächtigen Tiere nicht lebendig: Wind und Wetter schufen die berühmten Felsformationen, den Bären von Palau und den Elefanten von Castelsardo.
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