Simbabwe
Das Binnenland Simbabwe liegt im Süden Afrikas. Im Norden bildet der Sambesi eine natürliche Grenze zu Sambia. Der gewaltige Fluss ist durch einen 500 Meter breiten Staudamm zum 280 Kilometer langen Kariba-Stausee gestaut.
Neben der Elektrizitätsgewinnung hatte der See weitere positive Effekte auf die Region: Im und um das Gewässer siedelte sich eine artenreiche Tierwelt an, attraktive Wassersportmöglichkeiten und eine kleine Fischindustrie sind angenehme touristische Begleiterscheinungen. Etwa 100 Kilometer flussabwärts liegen im Sambesi an der Grenze zu Sambia die berühmten Victoriafälle. Simbabwe wird größtenteils durch ein plateauartiges Hochland geprägt. Im Norden und Süden flacht das Hochland zu den ausgedehnten Beckenlandschaften von Sambesi und Limpopo ab. Simbabwe hat ein angenehmes, gemäßigtes subtropisches Hochlandklima. Die Niederschläge nehmen grundsätzlich von Nordosten nach Südwesten ab, Trockenzeit herrscht von Mai bis August, Regenzeit von November bis März. Amtssprache ist Englisch, gesprochen werden auch verschiedene Bantu-Sprachen. Die überwiegend schwarzafrikanische Bevölkerung setzt sich zu drei Vierteln aus Shona- und zu etwa 17 Prozent aus Ndebele-Stämmen zusammen. Kleine Minderheiten bilden Europäer, Asiaten und Mischlinge. Simbabwe ist ein unglaublich vielseitiges Reiseland. Es bietet sowohl historische als auch landschaftliche Sehenswürdigkeiten sowie zahlreiche Nationalparks mit artenreichem Tierbestand. Urlauber mit den verschiedensten Vorlieben kommen hier auf ihre Kosten - ob nun bei spannenden Safaris, um die artenreiche Flora und Fauna zu bestaunen, beim Wildwasser-Rafting auf wilden Flüssen oder aber beim Bergsteigen auf den hohen Gipfel der Gebirgszüge. Die Menschen sind freundlich und leben oftmals noch nach alten Traditionen.
Ihr Verlauf
Westschweiz (Schweiz) > Russland > USA > Mongolei > Simbabwe
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