Utah (USA)
Felsen, Schluchten, sengende Hitze, ein riesiger Salzsee - wer findet, das klingt unwirtlich, hat Utah noch nicht erlebt. Hier, im Südwesten der USA, zeigt sich die Natur von ihrer schroffen und zugleich besonders faszinierenden Seite.
Gleich mehrere Nationalparks zeugen von der landschaftlichen Schönheit Utahs und ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Denn Wüstenlandschaften und karge Felsgebirge haben in Utah nichts Bedrohliches, sondern wirken vielmehr wie gigantische Kunstwerke: Über Jahrtausende hinweg haben Wasser, Wind, Regen und Frost das Gestein zu faszinierenden Objekten geformt. Das berühmteste Beispiel dafür ist der Bryce Canyon. Die einzigartige Ansammlung von roten und weißen Felssäulen, -zacken und -burgen gilt vielen Naturfreunden als schönstes Naturwunder Amerikas. Nicht weniger eindrucksvoll sind die bis zu 88 Meter weiten Naturbögen aus rotem Sandstein, die man im Arches National Park bestaunen kann. Einzigartig auf dem Kontinent ist auch der Great Salt Lake, nach dem Toten Meer der größte Salzsee der Welt. Südöstlich davon liegt Salt Lake City, die Hauptstadt des Bundesstaates und zugleich religiöses Zentrum der Mormonen - eine propere Großstadt, deren größte Sehenswürdigkeiten die religiösen Stätten der Mormonen sind.
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